Pressemitteilung
Ehrenamtliches Netzwerk BOBplus e. V. bringt Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammen
Der Mangel an Fachkräften ist längst zu einer zentralen Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft geworden. Eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) macht deutlich: Entscheidend für eine nachhaltige Fachkräftesicherung ist eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung – lange bevor Bewerbungen geschrieben werden.
In der Region setzt BOBplus e. V. genau hier an. Der gemeinnützige Verein bringt seit Jahren Jugendliche, Schulen und Unternehmen zusammen und schafft reale Einblicke in Ausbildungs- und Berufswelten – vollständig ehrenamtlich organisiert und regional verankert. Das Credo des Vereins: „Gemeinsam etwas bewegen.“
Herzstück der Arbeit ist die BOB hybrid, die am 6. Mai 2026 in der Stadthalle und der angrenzenden Fußgängerzone stattfindet. Dort kommen Schülerinnen und Schüler direkt mit Ausbildungsbetrieben aus der Region ins Gespräch – persönlich, niedrigschwellig und ohne formale Hürden.
„Viele Jugendliche entscheiden sich nicht gegen einen Beruf, sondern gegen fehlende Orientierung“, sagt Hans-Dieter Clauser, Vorstandsvorsitzender von BOBplus e. V. „Persönliche Gespräche mit Betrieben sind oft der Moment, in dem erstmals eine konkrete berufliche Perspektive entsteht.“
Ergänzt wird die Messe durch BOBplus.de, eine digitale Berufsorientierungsplattform mit rund 170 Ausstellern, die Jugendlichen ganzjährig zur Verfügung steht. „Berufsorientierung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess“, betont Stefan Tegethoff, Vorstandsmitglied von BOBplus e. V. „Die digitale Plattform ermöglicht es jungen Menschen, sich über längere Zeit mit Berufen und Unternehmen auseinanderzusetzen.“
Ein weiterer Baustein ist die BOB Tour, bei der Unternehmen ihre Türen für Schulklassen öffnen und Einblicke in den Arbeitsalltag geben.
„Wenn Jugendliche sehen, wie Ausbildung konkret aussieht, entstehen realistische Erwartungen – auf beiden Seiten“, erklärt der Vorstandsvorsitzender von BOBplus e. V.
Mit den BOB Schüler-Coachings unterstützt der Verein Jugendliche zusätzlich individuell bei ihrer Berufsentscheidung. „Gut vorbereitete Jugendliche führen bessere Gespräche mit Unternehmen. Davon profitieren sowohl die jungen Menschen als auch die Betriebe“, sagt Petra Hackbarth, Vorstandsmitglied von BOBplus e. V.
Vor dem Hintergrund der KOFA-Studie lädt BOBplus e. V. Unternehmen aus der Region ein, sich an der BOB hybrid 2026 zu beteiligen und frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften zu knüpfen. Die Teilnahme ist zugleich ein Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung und zum gesellschaftlichen Engagement.
Weitere Informationen zur BOB hybrid 2026 und zu den ganzjährigen Formaten von BOBplus e. V. unter: https://bobplus.de/bob-online-anmeldung/